Remote-Coaching: So funktioniert systemische Arbeit auf Distanz

Remote-Coaching: Funktioniert das wirklich?

Seit Jahren begleite ich Teams remote. Und die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird: „Funktioniert das wirklich?“

Die kurze Antwort: Ja. Die längere: Es kommt darauf an, wie man es macht.

Die Herausforderungen

Remote-Coaching hat tatsächlich besondere Herausforderungen:

  • Nonverbale Signale sind schwerer zu lesen
  • Die technische Infrastruktur muss stimmen
  • Die Aufmerksamkeit ist leichter abgelenkt

Aber: Remote hat auch Vorteile

  • Teilnehmende sind in ihrer gewohnten Umgebung
  • Hürden für die Teilnahme sinken
  • Flexibilität in der Terminplanung

Was ich anders mache

Im Remote-Setting setze ich auf:

  • Kürzere, dafür intensivere Einheiten
  • Mehr visuelle Methoden (Whiteboards, Miro)
  • Gezielte Check-ins zu Beginn jeder Session
  • Asynchrone Begleitung zwischen den Terminen

Mein Fazit

Remote-Coaching ist kein Ersatz für Präsenz – es ist eine eigene Disziplin. Mit den richtigen Formaten und der richtigen Haltung kann es genauso wirksam sein.

Ingeborg Fladée

Dipl. Informatikerin · Systemisches Coaching

Ich schreibe über meine Erfahrungen aus der Arbeit mit IT-Teams – praxisnah, ehrlich und ohne Fachchinesisch.